Kinderkurzgeschichten
Die schriftstellerische Arbeit von Daniela Danz umfasst
Lyrik und kürzere Prosa. In ihren Kinderkurzgeschichten, die während ihres
Arbeitsstipendiums entstanden sind, werden heikle Themen kindgerecht
aufgearbeitet: Mit Bedacht konstruiert die Autorin lebendige Geschichten, in
denen Themen wie Tapferkeit, Entfremdung und Tod eine große Rolle spielen. In
Workshops zu kreativem Schreiben mit Kindern hatte Daniela Danz vielfach die
Erfahrung gemacht, dass häufig die Eltern ihre Kinder von schwierigen Themen
fern halten. Die Kinder selbst
können dagegen kleine Verunsicherungen oft gut in sich aufnehmen. Durch klug
ineinander greifende Erzählebenen gelingt es der Autorin das Hereinbrechen des scheinbar
Übermächtigen in die Alltagswelt literarisch umzusetzen, ohne eine
Verniedlichung der Welt vorzunehmen. Statt vereinfachende Lösungen zu bieten
zielt Daniela Danz mit ihren Texten darauf ab, dass das Erzählte auch nach dem Ende
der Geschichte im Leser oder Zuhörer weiterarbeitet.
1976 in Eisenach geboren I 1995 – 2002 Studium der Germanistik und Kunstgeschichte in Tübingen, Prag, Berlin und Halle I 2002 erschien ihr Novellenband „Arachne“, 2004 ihr Gedichtband „Serimunt“, 2006 ihr Roman „Türmer“, 2009 ihr zweiter poetische Band „Pontus“ | bis 2011 als freie Autorin und Kunsthistorikerin in Halle (Saale) tätig | lebt und arbeitet in Weimar
Publikationen:
Die Texte wurden in Auszügen veröffentlicht in: „Zaubersprüche und Sachsenspiegel“. Lesebuch für Schüler der Sekundarstufen. Hrsg.: Jürgen Jankofsky, Eva Maria Kohl und Norbert Schulz. Mitteldeutscher Verlag 2010, Halle (Saale)
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