Risse im Gesicht (Recherchearbeiten für den Roman)
Bereits in ihren ersten Erzählungen beschäftigt sich die
Magdeburger Autorin mit dem Umgang der Menschen miteinander, mit der Natur aber
auch anderen Kulturen. In ihrem neuen Roman „Risse im Gesicht“ geht es vor
allem um die eigene Vergangenheit und das Verhältnis der Generationen
zueinander. Der Roman behandelt die historischen Hintergründen zweier
Generationen einer Familie: Beginnend beim Großvater, der 1945 von der Roten Armee
angehalten und interniert wurde und im Lager kurz nach der Einlieferung gestorben
ist, bis hin zur Enkelin, die ihre Kindheit in den 60er/70er Jahren der DDR
verbringt. Authentisch und lebendig stellt Renate Sattler dabei die historischen
Zusammenhängen dar, die einen Menschen bis in die Gegenwart hinein bewusst und
unbewusst prägen. Die Zeit des Arbeitsstipendiums nutzte die Autorin für
umfangreiche Recherchearbeiten.
1961 in Magdeburg geboren |
1984–1987 Studium Kulturwissenschaft, FH Martin Andersen Nexö, Meißen |
1987–1991 kulturpolitische Mitarbeiterin im ehem. Bezirkskabinett für Kulturarbeit
(später Akademie für Bildung und Kulturförderung) | 2004–2006 Leitung des Modernen
Antiquariats "Die Kugeldistel" | seit 2006 Mitglied im Förderverein der
Schriftsteller Magdeburg | seit 2007 Mitglied im Verband deutscher
Schriftsteller | seit 2007 freiberufliche
Autorin | lebt in Magdeburg
Publikationen
Zwischen entwurzelten Steinen. Lyrik, Verlag Janos Stekovics, Halle, 2007
Das Sandgemälde. Erzählungen. Elbe-Havel Verlag, Havelberg, 2010
Gesänge der Amungme. Nachdichtung. Hrsg. v. Evangelische Mission
Wuppertal. 1998
Gedichte in
Literaturzeitschriften (Ort der Augen, Palmbaum, Dulzinea, Zeitschrift für
Internationale Literatur in Damaskus)
Streifzug durch mein Viertel Magdeburg-Buckau in der Anthologie Zwanzig Jahre danach. Projekte
Verlag Cornelius GmbH. Halle. 2009
Punkrock am Petri. Anthologie Zaubersprüche und Sachsenspiegel. Mitteldeutscher Verlag,
Halle, 2010



