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Erinnerungen an gestern, die neuen Ruinen von morgen?

Persönliche Erinnerungen an die eigene Lebensgeschichte weisen trotz Foto- und Poesiealben viele Lücken auf. Oft braucht es jedoch nur einen Impuls, um sie wiederzubeleben. Im Rahmen des Stipendiums hat der Künstler Malereien, Zeichnungen und Gedichte auf Leinwände gebracht (Acryl, Spraydose, Bleistift, Tinte und Kugelschreiber). Die Arbeiten zeigen Ansammlungen seiner Kindheits- und Jugenderinnerungen: tagebuchähnliche Textschnipsel und -phrasen aus Kinderliedern sowie Sitcoms und Spielzeug aus seinem Besitz. Die Alltagsgegenstände und skurrilen Figuren, die stark vereinfacht widergegeben und abstrahiert werden, sollen einen Dialog mit dem Betrachter eingehen, eigene Assoziationen hervorrufen und anregen, im eigenen Erinnerungstagebuch zu stöbern. Der Künstler hat sich mit diesen Arbeiten auf die Suche nach seinem persönlichen „Goldenen Zeitalter“ begeben, um seinen künstlerischen Stil und seine Motive zu begreifen, zu vertiefen und weiterzuentwickeln.

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