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VERFAHREN

Beate Eismann ließ sich zur CNC-Fachkraft ausbilden. Ihre Kenntnisse über computergesteuerte Fertigungstechniken an CNC-Maschinen – wie Drehen, Fräsen, Rapid Prototyping – wendete sie bei der Herstellung von Schmuck an, den sie abschließend mit konventionellen Goldschmiedemethoden weiter veredelte. Er steht damit im Spannungsfeld zwischen industrieller Fertigung und künstlerischem Anspruch.

Im Projekt VERFAHREN widmet sie sich dem Problem der sogenannten Verfahrwege bei CNC-Maschinen. Das sind die Strecken, die ein Werkzeug zurücklegt, um alle gewünschten Bearbeitungen durchzuführen. Die Verfahrwege müssen genauestens geplant werden: Weder dürfen »verfahrene« Situation entstehen, indem Werkzeug und -stück aufeinanderprallen, noch Leerlaufstrecken, die länger als unbedingt notwendig sind. Jeder Verfahrweg wird minutiös in einer Programmiersoftware simuliert. Eine filigrane »Landkarte der Entstehung« wird sichtbar. Diese immateriellen Informationen, letztlich
die verfließende Zeit, macht Beate Eismann
in einer Serie von Schmuckstücken sichtbar.

 

Umfassend dokumentiert ist das Projekt im Personalkatalog »RAPIDE PROTOTYPEN«

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