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Vessels, perhaps

In den Arbeiten von Johannes Nagel ist
das Improvisierte ein ganz konkretes Thema. Seine Skulpturen erinnern an Vasen
oder deren Fragmente, mal mutwillig zerstört, mal konstruktiv zusammengesetzt.
Aus den Neukombinationen ergeben sich entfremdete, provisorisch wirkende
Objekte, formal vertraut und doch ihrer scheinbaren Funktion beraubt. Eine
Serie von Arbeiten trägt daher auch den Titel „vessels, perhaps“ ­– Gefäße,
aber nur vielleicht.

„Improvisiert ist der Umgang mit dem
Material, die Art und Weise wie die Formen entstanden sind – gesägt,
ausgegraben, gestapelt, gefunden und aufgemalt. Provisorisch wirken die Nähte, die
Schnittstellen, die Farbkleckse und unvollständigen Malereien, indem sie vom
fertigen Objekt auf den Moment der Bearbeitung verweisen. Nicht die Perfektion
der endgültigen Formulierung ist das Ziel sondern die formulierte Idee über die
Entwicklung der Dinge.“

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