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Abraham

Ein Stück von Dirk Heidicke mit Susanne Bard und Jörg Schüttauf

Das Leben des jüdischen Komponisten Paul Abraham war ebenso reich an Erfolgen, die er im Berlin der frühen 30er Jahre mit seinen Jazz-Operetten feierte, wie an Abstürzen, die er im Rausch dieser Erfolge erlebte. Eine schicksalhafte Wendung nahm seine Biographie mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Vom Thron des Operettenkönigs vertrieben, endete Abrahams Leben in Erfolglosigkeit, Verzweiflung und Wahnsinn – um schließlich nach dem Ende des Krieges in Vergessenheit zu geraten.   

In jüngster Zeit wird die Musik Abrahams von zahlreichen deutschen Theater wiederentdeckt – eine Renaissance die zeigt, welch ungeheure Reichtümer der deutschen Kultur ab 1933 verlorengingen und wie lohnenswert es ist, diese Schätze wieder aufzuspüren. Die Kammerspiele Magdeburg präsentieren im Rahmen dieser Schatzsuche ein Stück von Dirk Heidicke, das sich erstmals nicht nur Abrahams Musik, sondern seinem Leben widmet. Das bewegende Stück über die Größe und Tragik im Leben und Schaffen des jüdischen Komponisten wurde im letzten Jahr mit einem Arbeitsstipendium der Kunststiftung und Kloster Bergesche Stiftung gefördert und konnte nun mit Hilfe einer weiteren Unterstützung auf die Bühne gebracht werden.

Unter der Regie von Klaus Noack und der musikalischen Leitung von Jens-Uwe Günther wird das Theaterstück „Abraham“ von Dirk Heidicke in den Magdeburger Kammerspielen am 20. Februar 2015 in der Stadthalle Madeburg im Blüthnersaal uraufgeführt. Für die Rolle des Paul Abraham konnte der mehrfache Grimme-Preisträger und ehemalige Tatort-Kommissar Jörg Schüttauf gewonnen werden.

Die Inszenierung wird gefördert mit Mitteln der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, der Kloster Bergesche Stiftung, der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt und des Kulturbüros der Landeshauptstadt Magdeburg. 

20. Februar 2015, 20 Uhr
Abraham
– Uraufführung
Stadthalle Madeburg, Blüthnersaal
Weitere Vorstellungen: 21. / 26. / 27. / 28. Februar 2015
Karten unter: 0391-533480 (Magdeburg Ticket) oder

www.mvgm-online.de oder

www.kammerspiele-magdeburg.de

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