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Kunst für das Land: LA-Vibes in Halle (Saale)

Vom 29. Mai bis 8. Juni 2026 verwandelt sich die hallenser Innenstadt in eine öffentliche Galerie

Vom 29. Mai bis 8. Juni 2026 verwandelt das Projekt „Kunst für das Land“ die Innenstadt von Halle (Saale) in eine öffentliche Galerie. Großformatige Kunstplakate und Installationen treten an prominenten Orten der Stadt in direkten Dialog mit Architektur, Alltag und Öffentlichkeit und laden dazu ein, Kunst mitten im urbanen Raum neu zu entdecken.

Die Eröffnung der Kunstaktion findet am Freitag, 29. Mai 2026, um 17:00 Uhr im Garten der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt (Neuwerk 11, Halle/Saale) statt.

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt realisiert das Projekt gemeinsam mit dem Verein Villa Aurora & Thomas Mann House in Los Angeles. Im Mittelpunkt stehen Künstler, die in den vergangenen Jahren von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt mit Arbeitsstipendien für Aufenthalte in der Villa Aurora in Los Angeles gefördert wurden. Die dort entstandenen Eindrücke und künstlerischen Perspektiven kehren nun in Form von Plakatkunst nach Sachsen-Anhalt zurück: Mit Arbeiten von Marc Fromm, Fern Liberty Kallenbach Campbell, Christine Matzke und Klaus Pockrandt.

Nach dem erfolgreichen Auftakt des Projekts in Berlin findet „Kunst für das Land erstmals in Halle (Saale) statt. In den kommenden Monaten folgen weitere Stationen in Bitterfeld-Wolfen, Cottbus und Frankfurt (Oder), unter anderem in Kooperation mit dem Festival OSTEN und dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst.

Das Projekt möchte die Bedeutung von Kunst und Kultur in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche sichtbar machen und zeitgenössische Kunst für ein breites Publikum zugänglich machen. Werbeflächen und alltägliche Stadträume werden temporär zu Orten kultureller Begegnung und künstlerischer Auseinandersetzung. So entstehen Interventionen, die den öffentlichen Raum neu erfahrbar machen und neue Verbindungen zwischen Halle (Saale) und Los Angeles eröffnen.

Über die Kunstwerke

Marc Fromm befragt mit „The Treadmill – How often does history repeat itself!“ die zyklische Natur der Geschichte als „wiederkehrende Ereignisse in neuem Gewand“. Die Installation am Gebäude der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt verweist auf die Kreisläufe historischer Kontinuitäten und ihre gesellschaftlichen Konsequenzen. (Standort: Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt)

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In ihrer Arbeit „Attack of the 5 foot 3 Woman verarbeitet Fern Liberty Kallenbach Campbell diverse Eindrücke ihres Aufenthalts in Los Angeles. Inmitten von Pazifiknebel und flirrender Hitze, zwischen der Ruhe der Villa Aurora und dem unaufhörlichen Klang der Stadt, entsteht ein vielschichtiges Spannungsfeld aus Natur, Urbanität, Stille, Lärm und Licht. (Standort: Opernhaus/Universitätsring)

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Fern Liberty Kallenbach Campbells „Attack of the 5 foot 3 Woman begrüßt und verabschiedet die Reisenden am Hauptbahnhof Halle. An ihrem Webstuhl setzte die Künstlerin im gleichzeitigen Prozess aus Weben und malerischem Auftragen ein Motiv ihrer Eindrücke aus Los Angeles zusammen. Im Gegensatz zur Arbeit am Opernhaus, erscheint das Motiv hier in einer eigenständigen Setzung. (Standort Hauptbahnhof Halle (Saale), Gleis 7)

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Mit „Bronson Cave, Griffith Park, L.A. 2025/26 untersucht Christine Matzke die Genese der Namensgebung Hollywoods. Im Zentrum ihrer künstlerischen Recherche steht die Stechpalme, die als zentrales Motiv in ihren Zeichnungen erscheint. Die Arbeit schlägt zugleich eine Brücke zum Botanischen Garten in Halle (Saale), wo Matzke zur Stechpalme und ihren botanischen Zusammenhängen geforscht hat. (Standort: Breitestraße/Geiststraße)

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Mit „GREAT AGAIN richtet sich Klaus Pockrandt an die Gegenwart und setzt als Plakatkünstler einen aktuellen künstlerischen Kommentar zu tiefgreifenden politischen Veränderungen der Gegenwart an eine Hausfassade am Robert-Franz-Ring. Die Arbeit fragt: Wie bewahren wir die Hoffnung? (Standort: Robert-Franz-Ring 20)

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Zusätzlich zur Hausfassade am Robert-Franz-Ring präsentiert Klaus Pockrandt mit Fotografien aus der Serie „Light my fire eine abstrakte fotografische Auseinandersetzung mit der Stadt Los Angeles und verknüpft sie mit dem urbanen Raum von Halle (Saale). Die künstlerische Arbeit geht der Frage nach, wie städtische Dynamiken über den Atlantik hinweg ineinandergreifen. (Standort: Universitätsring)

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Zu den Orten

Die Standorte der ausgestellten Werke befinden sich alle im Stadtraum Halle (Saale). Eine vergrößerte Aufnahme der Standorte finden Sie in der beigefügten Galerie. Über den folgenden Link gelangen Sie zur detaillierten Übersicht der Standorte: Zur Karte

Zu den Routen

Für einen Rundgang zu allen Ausstellungsorten benötigt man zu Fuß ungefähr neunzig Minuten. Eine vergrößerte Aufnahme der Route finden Sie in der beigefügten Galerie. Über den folgenden Link gelangen Sie zur gesamten Route: Zur Route

Für einen Rundgang zu den Ausstellungsorten in der Innenstadt benötigt man zu Fuß ungefähr fünfundvierzig Minuten. Eine vergrößerte Aufnahme der Standorte finden Sie in der beigefügten Galerie. Über den folgenden Link gelangen Sie zur gesamten Innenstadtroute: Zur Route

Für den direkten Weg vom Hauptbahnhof Halle (Saale) zur Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt benötigt man zu Fuß ungefähr vierzig Minuten, mit einer Kombination aus Straßenbahn und Fußweg ungefähr 25 Minuten. Eine vergrößerte Aufnahme der Standorte finden Sie in der beigefügten Galerie. Über den folgenden Link gelangen Sie zur direkten Route vom Hauptbahnhof zur Kunststiftung: Zur Route



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