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Simone Trieder im Gespräch mit Ursula Kollritsch

Simone Trieder ist eine der bedeutendsten literarischen Stimmen Sachsen-Anhalts. Welche Themen die „Menschenschreiberin“ in den Bann ziehen und wie in ihrem aktuellen Roman „Gastrow“ Fiktion und Realität verschmelzen, auch davon erzählt die Autorin und Journalistin in diesem Podcast.

Luxus ist es für die seit 1992 tätige Autorin, vom Schreiben leben zu können. Vielfältig sind ihre Zielgruppen, ihre Themen. Die an vielem Interessierte schrieb neben Fiktivem etliche Biographien, Sachbücher, kulturhistorische Betrachtungen – alle sorgfältig recherchiert, so über Sinti in der DDR, über den aussterbenden Beruf des Küstenfischers an Ostsee, über von den Nazis eingekerkerte Polinnen. Wichtig ist ihr, junge Menschen mit diesen Geschichten vertraut zu machen. Oft geht sie in Schulen und initiiert auch internationale Projekte. Am Ende des Podcasts hat sie eine Anregung zum Schreiben.

Das inspirierende Gespräch führte die Autorin und Moderatorin Ursula Kollritsch.

Simone Trieder wurde 1959 in Quedlinburg geboren. Nach einem Sonderpädagogik-Studium in Rostock, arbeitete sie ab 1980 als Regieassistentin an Theatern in Zwickau, Karl-Marx-Stadt und Halle, bevor sie 1992 den Sprung in die Selbstständigkeit wagte. 2005 war sie Stadtschreiberin von Halle und übernahm ein Jahr später die Redaktion der Mitteldeutschen kulturhistorischen Hefte. Seit 2015 ist sie Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, in dessen Präsidium sie 2019 bis 2022 saß. Simone Trieder lebt und arbeitet in Halle (Saale).

Abbildung: Simone Trieder, Zeichnung: Xenia Fink

Schnitt der Folge: Anne Sailer

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