Loading...

Podcasts

Neue Podcast-Folge: Susan Hapgood im Gespräch mit Manon Bursian

In unserer neuen Podcast-Episode spricht die Direktorin der Kunststiftung Manon Bursian mit Susan Hapgood, der Leiterin des International Studio & Curatorial Program (ISCP) New York. Sie dürfte einigen Stipendiaten bereits bekannt sein, ist doch das ISCP seit mehr als 17 Jahren Partner für das Residenzprogramm der Kunststiftung. Susan Hapgood hat am New York University’s Institute of Fine Arts Kunstgeschichte studiert, war u. a. Kuratorin am Guggenheim-Museum und Gründerin des Mumbai Art Room. Das ISCP leitet sie seit 2015.

Das Gespräch wurde in englischer Sprache geführt.

Julia Rückert im Gespräch mit Ingolf Kern

In unserer neuen Podcast-Episode kommt die Keramikerin Julia Rückert zu Wort.

Julia Rückert, geborene Münchnerin, lebt und arbeitet in Halle. Hier konnte sie ihren Traum umsetzen: die figürliche Bildhauerei. An der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle hat sie studiert, nachdem sie eine Ausbildung zur Rettungssanitäterin abgeschlossen und ein Medizinstudium abgebrochen hatte. Ihre Erfüllung also hat sie in der Kunst gefunden; zu ihren großen Vorbildern zählt sie die florentinische Bildhauerfamilie della Robbia aus der Renaissance, die für ihre glasierten Keramikreliefs berühmt war. Trotz ihrer nun schon langen Berufserfahrung verbringt Julia Rückert immer noch schlaflose Nächte in Sorge um das Brenngut, das keineswegs jedesmal heil aus dem Ofen kommt. Darüber, über ihre Inspiration für die Skulpturen in Oberwiederstedt, über Heiterkeit und ihre Träume spricht sie in dieser Podcast-Episode.

Sebastian Gerstengarbe im Gespräch mit Ingolf Kern

In unserer neuen Podcast-Episode kommt der Maler und Grafiker Sebastian Gerstengarbe zu Wort.

Sebastian Gerstengarbe, 1973 geboren, lebt, zeichnet und grübelt in seiner Geburtsstadt Halle. Lebt immer, grübelt zu oft und zeichnet zu wenig, wie er selbst findet. Aber der kreative – und übrigens auch politische – Kopf hat in jüngster Zeit auch Neues für sich entdeckt. Raus aus der Nische wolle er und fühle sich gerade wie ein Kleinkind, das sich ausprobiert.
Eine große Wandgestaltung von Sebastian Gerstengarbe ist momentan in der Ausstellung „Poesie und Verstand – Eine Widmung an Novalis“ zu sehen. Dort hat er den Romantiker und und zeitgenössische Autoren versammelt und ihre Gedanken lesbar gemacht. Auch darum geht es natürlich in dieser Folge.

Stefan Diez und Rudolf Horn im Gespräch mit Manon Bursian und Ingolf Kern

Diese Episode ist im Rahmen des bisherigen Formates eher ungewöhnlich, aber aufgrund unserer aktuellen Ausstellung und des wirklich interessanten Inhaltes veröffentlichen wir ein Interview, das Manon Bursian und Ingolf Kern mit zwei Koryphäen ihres Fachs geführt haben: Stefan Diez und Rudolf Horn. Ein Gespräch über Erich Dieckmanns Bedeutung und die Lehren, die sich aus seinem Schaffen für das Design der Gegenwart ziehen lassen.

 

Rudolf Horn, geboren 1929, war Möbeldesigner in der DDR. Berühmt ist sein massenproduziertes „Möbelprogramm Deutsche Werkstätten (MDW)“ nach Baukastensystem, das er für die Deutschen Werkstätten in Hellerau 1967 entwarf. Drei Jahrzehnte war er Hochschullehrer an der Burg   Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle.

Stefan Diez, geboren 1971, hat ein Designstudio in München. Neben Möbeln entwirft er dort unter anderem Taschen, Essgeschirr oder Beleuchtung. Diez ist Professor für Industriedesign an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und entwarf die Architektur unserer aktuellen Ausstellung „Stühle: Dieckmann! Der vergessene Bauhäusler Erich Dieckmann“.

Nora Mona Bach im Gespräch Ingolf Kern

In unserer neuen Podcast-Episode kommt die Grafikerin und Heimatstipendiatin Nora Mona Bach zu Wort.

Sie wurde 1988 in Chemnitz – damals noch Karl-Marx-Stadt genannt – geboren und war umgeben vom Thema Bergbau. Er zieht sich durch ihre Kindheit, ihr Leben und ihre Kunst. Nora Mona Bach studierte Malerei und Grafik an der Burg Giebichenstein und promoviert an der Bauhaus-Universität in Weimar. Im Podcast nimmt sie die Zuhörer mit auf eine Reise ins Mansfelder Land – dorthin, wo sie nicht zuletzt das HEIMATSTIPENDIUM geführt hat.

Annette Funke im Gespräch Ingolf Kern

In unserer neuen Podcast-Episode kommt die freie Künstlerin und Kunstvermittlerin Annette Funke zu Wort.

Annette Funke, Spiel- und Lernmitteldesignerin und – vor allem – Kunstvermittlerin, ist im Eichsfeld geboren. In ihrer Kindheit entdeckte sie das Buntpapier für sich – das gab es immer, sagt sie, im Gegensatz zu Stiften. Nach ihrem Studium an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein widmete sie sich großformatigen Papierschnitten, einer eher seltenen Kunstform. Während deren Herstellung kann sie kreativ sein, in den Flow kommen. Selbstbezogenheit nennt Annette Funke das. Ganz gegenteilig muss sie agieren, wenn sie Kunst vermittelt. Dann sei Empathie gefragt und ein Blick hinaus in die Welt.

Lucie Göpfert im Gespräch Ingolf Kern

In unserer neuen Podcast-Episode kommt die Illustratorin und Heimatstipendiatin Lucie Göpfert zu Wort.

Sie studierte an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle Spiel- und Lernmitteldesignerin und ist nun schon seit zehn Jahren als Illustratorin tätig. Sie empfindet es als ihre Mission, Kindern Dinge in ihrer eigenen Sprache zu erklären. Niemals belehrend, dafür mit Humor! Die unterschiedlichen Techniken und Themen, die sie bearbeitet, findet Lucie Göpfert an ihrem Beruf besonders spannend. Ihren schärfsten Kritiker hat sie ganz nah bei sich: ihren dreijährigen Sohn.

 

Franca Bartholomäi im Gespräch mit Manon Bursian

Franca Bartholomäi  kommt aus Hohenmölsen, hat in Halle Grafik studiert und ist Kunststiftungs-Stipendiatin der ersten Stunde. Im Gespräch mit Manon Bursian erzählt sie über die Arbeiten, die in unserer aktuellen Ausstellung „Das Mädchen K“ zu sehen sind. Sie, die sich selbst als emotionalen Mensch bezeichnet, schildert in dieser Folge auch die bekannte Problematik der Künstler, mitunter  Arbeiten ausführen zu müssen, auf die man eigentlich keine Lust hat. Denn Inspiration, sagt sie, lasse sich nicht erzwingen.

Julia Schleicher im Gespräch mit dem Publizisten Ingolf Kern

Julia Schleicher kommt aus Köln. In Dresden studierte sie Theaterplastik, in Halle Bildhauerei – ein handwerklich solider Einstieg hier, das Bildungserlebnis dort. Wie Julia Schleicher aktuell durch die Krise kommt, was sie mit dem Material Glas verbindet, was sie von den Betrachtern ihrer Kunst erwartet u. v. m. erzählt sie in der aktuellen Podcast-Episode.

Aneta Koutná im Gespräch mit dem Publizisten Ingolf Kern

Aneta Koutná, in Brno geboren, hat ihr Handwerk zunächst im Böhmischen erlernt, bevor sie zum Studium an die hallesche Kunsthochschule kam. Im Podcast erzählt sie über ihre Arbeit, über das Herausfordernde des Glasmachens, über ihre Freude beim Improvisieren.

Xenia Fink im Gespräch mit dem Publizisten Ingolf Kern

Xenia Fink ist in Brasilien und Mexico aufgewachsen. Die dortige Kultur – Kirchen, Pyramiden, die überall präsenten Wandgemälde von z. B. Diego Rivera – hat sie geprägt. Im Podcast erzählt sie über ihre Kindheit, ihre Arbeit und die männliche Sichtweise in der Kunst.

 

Marc Fromm im Gespräch mit dem Publizisten Ingolf Kern

Marc Fromm ist im Herzen ein Maler. Seine Werke sind für ihn Bilder, verwandelt in Wandreliefs oder Skulpturen. Dazu braucht es gute Handwerkskunst, sehr gute sogar. Marc Fromm, gelernter Schreiner und Holzbildhauer, beherrscht diese Kunst. Wegen ihr hat es ihn, der nahe Frankfurt geboren wurde, nach Halle verschlagen.

 

Steffen Braumann im Gespräch mit dem Publizisten Ingolf Kern

Steffen Braumann ist viel unterwegs in der Natur. Manchmal, erzählt er, werde er bei seinen Streifzügen durch die Natur von ganz besonderen Stimmungen erfasst. Nicht nur das Sehbare ergreift ihn dann, sondern da ist mehr, eine Art übersteigerte Wahrnehmung. Ein bisschen wie in David Lynch-Filmen.

 

Judith Runge im Gespräch mit dem Publizisten Ingolf Kern

Die Figuren von Judith Runge, zu sehen unserer Stipendiatenausstellung „VERWANDELT“, sind ein bisschen possierlich. Skurril. Bei näherer Betrachtung aber auch tiefgründig. Über sie erzählt die Künstlerin in dieser Folge; sie erzählt aber auch darüber, was sie inspiriert. Was Kunst kann. Und was das alles mit Müll zu tun hat.

 

Hermann Grüneberg im Gespräch mit dem Publizisten Ingolf Kern

Der Plastiker ist in unserer aktuellen Ausstellung „VERWANDELT“ mit seinen Engeln vertreten, die wenig mit den barocken Putten unserer Vorstellung bei diesem Thema gemein haben. Wohl aber mit seinen eigenen Bildern – Hermann Grüneberg erzählt über seine Inspiration durch Knausgard und südamerikanische Kunst, über Mystik und Trost und über eine Reise, die in einem Containerschiff begann und mit einer Verlobung endete.