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Approp-POP

Christian Linsenmeier arbeitet mit
Bildzitaten der Kunstgeschichte. Er löst sie aus ihrem ikonografischen
Zusammenhang und montiert sie zu neuen Bildwelten. Die so entstehenden, oftmals
raumfüllenden Arbeiten untergraben jede Übereinkunft hinsichtlich Bedeutung und
Interpretation, gerade weil sie in ihren Details so bekannt scheinen. Auch im
Formalen gelingt dem Künstler diese Irritation. Durch unterschiedliche Methoden
des Farbauftrags simuliert Christian Linsenmeier verschiedene künstlerische
Techniken, die innerhalb seiner Collagen eklatante Stilbrüche erzeugen:
Lineare, einfach ausgeführte Partien stehen neben modellierten, plastisch
wirkenden Details, grafische Elemente neben nass in nass gemalten Stellen.

„Meine Malereien sind Konvolute aus
kunstgeschichtlichen Zitaten, Akkumulationen verschiedener malerischer
Techniken, gemalte Collagen. Dabei geht es mir jedoch weniger um die Verweise
auf konkrete Vor-Bilder, sondern vielmehr um die innerbildliche Heterogenität
von Zeichen und Techniken.“

Die Ergebnisse des Stipendiums werden vom 11. Februar bis 23. März 2012 in den Räumen der Kunststiftung im Neuwerk 11 präsentiert.

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