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Fabrik der Tränen (AT)

Der Grafikgestalter hat an einem Drehbuch zu einem 15-minütigen Animationsfilm gearbeitet. In einer fiktiven Zukunft lebt die Menschheit getrennt in zwei Klassen – Arm und Reich. Die Klimakrise hat das globale Wettersystem zerstört und nur durch den „Kauf“ kann individuell produziertes und auf die jeweiligen Bedürfnisse abgepasstes Wetter eingesetzt werden. Als Rohstoff der Wetterherstellung dienen die Gefühle der in Armut lebenden Menschen. Gewonnen wird der Rohstoff in der Fabrik der Tränen. Im Film sollte das Prinzip der Fotomontage für die Szenenhintergründe zum Einsatz kommen. Mit diesem neuen künstlerischen Konzept wollte sich Alexander Pick, der bisher vorwiegend im Bereich der Kinderunterhaltung für Animationsserien und Kinofilme als Charakter-Designer gearbeitet hat, eingehend beschäftigen. Für diese visuellen Aspekte sammelte und fotografierte er Müll in der Natur und wurde von Graffitis inspiriert, die in seine Arbeit, insbesondere zu den Slum-Hintergründen einflossen. Während des Stipendiums entwickelte er einige Charaktere und skizzierte szenische Ideen.



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