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Golden Stage/ Bridge

Aus städtischen Baulücken entstehen oft Brachflächen: bewachsene, ungenutzte Oasen im Stadtraum, Orte, die inmitten des Treibens an die echte Natur erinnern. Der Künstler hat während seines Stipendiums an der Konzeption und Umsetzung eines „erhobenen Weges“ in Form eines Steges auf einer Brachfläche am Töpferplan in der halleschen Innenstadt gearbeitet. Aus recycelten Materialien, vor allem aus Holz, das letztlich auch die Form des Kunstwerkes beeinflusste, entstand ein Ort der Kontemplation. Der Steg/ die Brücke, zwischen Stadtgottesacker und der Kreuzung Hansering-Waisenhausring bietet den Passanten inmitten der Stadt einen Ort, am dem sie im beruflichen Alltag verweilen und pausieren können – aber auch einen Ort, der Wildwucherungen als schützenswert erkennen lässt, der einen Ruhepol für Tiere und Pflanzen darstellt, und so als besonders wahrgenommen wird. Eine grüne Oase wird erlebbar, ohne ihr Schaden zuzufügen. Die Arbeit versteht sich als Teil der „Reclaim the streets“-Bewegung, also „erlebbare“ Kunst im öffentlichen Raum zu schaffen, die mehr ist als nur bloßer Schmuck.

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