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Keramische Impressionen aus Paris – Ein Mosaik der Stadt

Julia Rückerts Ziel war es, weggeworfenes Glas aus dem urbanen Raum als Rohstoff zu nutzen und mit Keramik zu kombinieren, um eine neue Form von Materialästhetik zu entwickeln. Zudem experimentierte sie während ihres zweimonatigen Aufenthalts in Paris mit Transferdruck auf Keramik, um grafische Elemente mit plastischen Strukturen zu verbinden.

Inspiriert von den Spaziergängen, den Fliesen in der Metro und der architektonischen Vielfalt der Stadt, sammelte sie fotografische Momentaufnahmen, Zeichnungen und Oberflächenabdrücke. In ihren detailreichen Arbeiten – es entstanden keramischen Skizzen, Fliesen und Reliefs – versuchte Julia Rückert, die surrealen, traumhaften Aspekte der Stadt einzufangen, die die für sie einzigartige Atmosphäre von Paris widerspiegeln. Diese Eindrücke und Träume fügten sich zu einem mosaikartigen Wandbild zusammen, das die vielfältigen Texturen, Farben und Alltagsszenen der Stadt vereint.

Die Arbeit mit gefundenem Glas stellte sich als technisch herausfordernd, aber auch experimentell ergiebig heraus. Die unkontrollierten Fließbewegungen des geschmolzenen Glases eröffneten ihr neue gestalterische Möglichkeiten. Auch der Transferdruck auf Keramik entwickelte sich weiter: statt nur fotografische Motive zu verwenden, begann die Künstlerin, grafische Elemente stärker in die Gesamtkomposition ihrer Arbeiten einzubinden.



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