Out of Place

Die Arbeiten der Serie „Out of Place“ thematisieren das Gefühl des „Fehl am Platz-Seins“. Ausgangspunkt war die Auseinandersetzung mit Überwachungsbildern und Netzkameras. Im Mittelpunkt standen der Blick auf Alltagsmomente, unscheinbare Orte und die Frage nach Öffentlichkeit, Privatheit und Anonymität.
Im Verlauf der Arbeit verlagerte sich der Fokus – weg von der Überwachung, hin zu eigenen Beobachtungen des urbanen Raums. Themen wurden leere Sportplätze, sportliche Bewegungsabläufe, Sportwetten und Spielhallen. Selina Ursprung interessierte die Bewegung der Menschen kontrastierend zu statischen, fragmentierten Räumen, was in ihren Arbeiten zu einer Spannung zwischen Leere und Verdichtung führte.
Weitere Motive, wie Müllberge, Plastiktüten, die oft unbeachteten Putzkräfte bei ihrer Arbeit und verlassene, irritierend oder surreal wirkende Orte, spiegeln das Gefühl der Entfremdung und Isolation wider – ein Gefühl des „Fehl am Platz seins“, das sich wie ein roter Faden durch die Arbeiten zieht.
Die Arbeiten entstanden mit Farbstift, Filzstift, Acryl und Öl auf unterschiedlichen Untergründen.
