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Requiem über eine Landschaft

In den Jahren 1991-95 wurde im Rahmen der Landart-Biennalen Niederlausitz die Trilogie „Requiem über eine Landschaft“ von Stefan Schiske und Marlen Liebau realisiert. Die musikalisch-bildnerischen Inszenierungen in und mit Tagebaubetrieben der Lausitz wurden mit dem Hauptpreis der Europa-Biennale Niederlausitz 1995 ausgezeichnet. Das von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt gewährte Arbeitsstipendium wurde für die mediale Aufbereitung und Ergänzung des vorhandenen Foto- und Videomaterials der Inszenierungen verwendet, für verschiedene Ausstellungs- und Installationsprojekte aufbereitet und als eigenständige Präsentationsform weiterentwickelt. Die Videocollage und das Fotomaterial als Bildtafeln wurden gezeigt in der Hochschule Magdeburg-Stendal, im Kunsthof Dahrenstedt, im Atelier 1 in Oebisfelde und im Kunstverein Schöningen. Weitere Ausstellungsorte sind vorgesehen, so dass das Projekt „Requiem über eine Landschaft“, das nichts an Aktualität verloren hat, über diese Form der Präsentation seine Fortführung findet.



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