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Späti, Döner, Vietnamese (AT) – Von der Oberfläche zur Reinszenierung

Für seine Serie besuchte Matthias Ritzmann Schnellrestaurants in Halle – Orte des Aufeinandertreffens unterschiedlichster Menschen und Kulturen. Mit seiner Arbeit erweist er den dort Tag für Tag hart Arbeitenden Respekt, gibt ihnen eine Bühne, um ihr Wirken zu zeigen, um sichtbar zu machen, wie wichtig dies gerade für unsere Gegenwart ist. Die Restaurants stehen für gesundes Essen, nicht für liebloses Fast Food, für Vielfalt statt Monotonie, für Offenheit statt Abschottung.

Einfach war die Arbeit an der Serie nicht, musste der Fotograf doch zunächst Aufklärungsarbeit leisten, den Skeptischen erklären, was er mit den Bildern vorhabe, wo sie publiziert werden und warum er sich ihnen widmen wolle. Ein weiteres kam hinzu. Für Matthias Ritzmann galt es zu klären, was er genau zeigen wollte: oftmals faszinierend-exotische Außenansichten, das Interieur, die in den Restaurants Arbeitenden als Gruppe oder bei ihrer Tätigkeit. Sollte eher dokumentarisch gearbeitet oder inszeniert werden? Der Fotograf will unter die Oberfläche schauen, mehr zeigen, als auf den ersten Blick zu sehen ist. Durch Bildmontage entstanden schließlich Arbeiten, die sein Anliegen zum Ziel führten: Die Offenbarung der Beziehungen zwischen den Fotografierten sowie Hinweise auf ihre eigene, biografisch geprägte Persönlichkeit.



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