Zwischen den Gleisen

Susanne Langbehn entwickelt mit Zwischen den Gleisen einen poetischen Kurzdokumentarfilm über Menschen in Sachsen-Anhalt, über deren Herkunft, Zukunft und persönliche Lebensentscheidungen. In Regionalzügen entstehen zufällige und intime Gespräche mit Reisenden auf dem Weg zur Arbeit, Ausbildung, Familie oder zu Freundinnen und Freunden. Ausgehend von der Frage „Wo kommst du heute her und wo geht es hin?“ erzählt der Film von Migration, Zugehörigkeit, Aufbruch und dem Wunsch zu bleiben oder wegzugehen. Dabei wird der Regionalzug zum Sinnbild eines Lebensabschnitts im Übergang – einem sozialen Zwischenraum, in dem flüchtige Begegnungen und ehrliche Gespräche möglich werden. Die Kamera beobachtet ruhig: Vorbeiziehende Landschaften, Spiegelungen, Hände, Taschen und Lichtstimmungen verdichten sich zu einem atmosphärischen Stimmenporträt einer Generation im Transit.
