„In einem neuen Land“ von August Modersohn, erschienen im Propyläen Verlag, 2025
Auf der Suche nach einem neuen Land
August Modersohn zu Gast im Rahmen der „Diskursreihe OST“
35 Jahre nach der Wiedervereinigung reist August Modersohn durch Deutschland und erzählt von Begegnungen zwischen Duisburg und Görlitz, Rügen und Freiburg.
Der ZEIT-Redakteur und Autor fragt in seinem Buch „In einem neuen Land“ (2025, Propyläen Verlag) was sich seit der Wende 1990 verändert hat – und was diese Veränderungen für unsere gesamtdeutsche Gegenwart bedeuten.
Modersohn vergleicht, was vor 35 Jahren begonnen hat, mit dem, was entstanden ist. Denn vielfach wird übersehen, wie stark sich nicht nur der Osten, sondern das ganze Land in einer Generation verändert hat: Die alte Bundesrepublik ist Geschichte – Erinnerungen an sie klingen oft wie Märchen aus uralten Zeiten. Wie viel – zu viel? – ist im Westen alt beziehungsweise alt geblieben? Aber auch: Was vom Alten ist im Osten abgeschafft worden und fehlt jetzt? August Modersohn besucht Gegenden, die sich besonders verändert haben, und solche, die völlig unberührt (und ungerührt) von der Transformation blieben. Als Reporter ohne vorgefasstes Bild erkundet er dieses neue Land.
Im Rahmen der „Diskursreihe OST“ der Kunststiftung Sachsen-Anhalt steht das Gespräch über Ostdeutschland im Mittelpunkt. Gemeinsam wollen wir zuhören, streiten und verstehen, wie Biografien, Brüche und Zugehörigkeiten bis heute nachwirken und uns prägen. Im Gespräch mit dem Journalisten Kevin Hanschke bringt August Modersohn seine Recherchen und Beobachtungen ein.
Wir laden Sie herzlich ein zu einem offenen Gespräch über Herkunft, Wandel, Utopie und Zukunft.
Auf der Suche nach einem neuen Land
— Autorenlesung und Gespräch mit August Modersohn
Dienstag, 21. April 2026, 19 Uhr
Einlass ab 18 Uhr
Eintritt: 5 €
(kein Vorverkauf, nur Abendkasse gegen Barzahlung)
Kunststiftung Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)
Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Stipendiatenausstellung TWIST vom 29. März–24. Mai 2026 mit 25 Positionen aus den Bereichen Malerei, Grafik, Installation, Plastik, Multimedia, Keramik, Buchkunst, Glas und Textilkunst
