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UMBRA ― Kurzfilm von Stipendiat Florian Fischer & Johannes Krell

Screenings auf Filmfestivals in Leipzig, Köln & Amsterdam

Der von den Filmemachern Florian Fischer (Stipendiat der Kunststiftung Sachsen-Anhalt 2017 in Los Angeles) und Johannes Krell bei der 69. Berlinale in der Sektion „Berlinale Shorts“ mit dem Goldenen Bären ausgezeichnete Kurzfilm UMBRA wird im November  2019 auf drei Filmfestivals gezeigt.

Flirrendes Licht, das Rauschen der Blätter, kreisrunde Lichtflecken im Schatten eines Baumes. Die Sonne spiegelt sich im Wasser; sie ist Teil und Gegenüber. Eine filmische Meditation über die An- und Abwesenheit der Dinge.
Der Kurzfilm UMBRA widmet sich gewöhnlichen und seltenen optischen Erscheinungen, die in der Natur auftreten. Diese Phänomene rufen vertraute Abbilder wie Schatten oder Spiegelungen auf einer Wasseroberfläche hervor; aber auch ungewöhnliche Erscheinungen wie das sogenannte “Brockengespenst” oder den Lochblendeneffekt während einer Sonnenfinsternis. Diese uralten und natürlichen Projektionen können als kultur- und apparaturunabhängige Bilder betrachtet werden, die schon vor der Evolution des Menschen zugegen waren. Sie alle eint ihre nicht greifbare, flüchtige Präsenz. In ihrer Immaterialität und Fragilität sind sie Vorläufer des kinematografischen Bildes. Es entsteht ein visueller Dialog zwischen Phänomen und Apparatur, Urbild und Abbild, Selbst und Selbstwahrnehmung.

 

Screenings im November 2019

2. November 2019
bei paradoks in Leipzig

14. & 15. November 2019
beim Kurzfilmfestival Köln / Deutscher Wettbewerb

23. / 24. / 27. / 30. November 2019
beim International Documentary Film Festival Amsterdam

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