
Das Kulturhistorische Museum in Magdeburg

Das Kulturhistorische Museum Magdeburg ging aus dem ehemaligen Kaiser-Friedrich-Museum hervor und befindet sich in dem historischen Gebäude, das im Jahr 1906 seine Tore öffnete. Zusammen mit dem Museum für Naturkunde bietet es als Zweispartenhaus vielfältige Einblicke in Kultur, Geschichte, Landschaft der Landeshauptstadt Magdeburg und Sachsen-Anhalts. Ergänzt wird das Angebot durch Sonderausstellungen, die sich jeweils besonderen kulturgeschichtlichen oder naturkundlichen Themen widmen.
Das Kulturhistorische Museum Magdeburg vermittelt mit der Dauerausstellung „Magdeburg – Die Geschichte der Stadt“ einen lebendigen Eindruck von der über 1.200-jährigen Stadthistorie. Der berühmte „Magdeburger Reiter“, das bedeutendste Denkmal der Landeshauptstadt, kann hier im Original besichtigt werden. Die eine Dauerausstellung „Kunstverführung“ stellt Kunstwerke von der Antike bis zur Belle Époque vor, die andere, „Schulgeschichten“, gibt einen Einblick in die Entwicklung des Schulwesens der Stadt.
Zu den ältesten Sammlungsbeständen des Kulturhistorischen Museums Magdeburg gehören mehr als 20 Gebetsteppiche des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem Osmanischen Reich. Sie sind 1913 durch die testamentarische Stiftung des Magdeburger Kaufmanns und Schokoladenfabrikanten Albert Hauswaldt (1857–1911) in die Sammlung gelangt und wurden ab 1913 gemeinsam mit anderen Objekten der gründerzeitlichen Sammlung unter dem Titel „Wohnung eines Sammlers“ im damaligen Kaiser-Friedrich-Museum präsentiert.
Inzwischen schlummern sie seit Jahrzehnten im Magazin, da sie sich in heutige stadtgeschichtliche und kulturhistorische Ausstellungen kaum integrieren lassen. Es böten sich für Künstlerinnen und Künstler jedoch zahlreiche Anknüpfungspunkte, um diesen verborgenen Schatz temporär wieder sichtbar zu machen.
Weder ein Arbeits- noch ein Wohnraum kann zur Verfügung gestellt werden.
Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Otto-von-Guericke-Str. 68–73
39104 Magdeburg
Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Objekte aus dem Kulturhistorischen Museum Magdeburg bei Museum digital
